LA Sommer-Event Wollerau

André, Jonas und Emma

Der Tag startete für mich um 10:30 Uhr in Beckenried. Als ich vor dem Haus von der Familie Jurt wartete, kam Dani schon das erste mal müde auf mich zu. Der Grund dafür war, dass er mit Barbara Jurt einen Dauerlauf machte. Nachdem er sich ein anderes T-Shirt angezogen hatte, ging die Fahrt mit seinem kleinen Elektroauto los. Zuerst holten wir Emma in Ennetbürgen ab. Danach stieg auch Jonas Fischer im Allmendhuisli ein. Gemeinsam fuhren wir nach Wollerau.

Als wir die Sportanlage betraten, gingen wir den Organisatoren mitteilen, dass wir hier sind. Bevor wir unsere Taschen an einem Platz deponierten, blickten wir kurz auf ein Blatt, auf dem die Platzrekorde standen. Diese waren überraschenderweise sehr gut und wahrscheinlich fast nicht zu toppen. Nach etwa einer halben Stunde gingen Jonas und ich einlaufen. Emma machte sich etwa fünf Minuten später ebenfalls auf den Weg, um sich für das Kugelstossen aufzuwärmen. Um 13:10 Uhr begann für Jonas und mich der Weitsprung der Kategorie U16 M. Wir hatten insgesamt 6 Sprünge zur Verfügung, von denen der beste zählte. Während wir uns auf den Weitsprung fokussierten, fing Emma um 13:20 Uhr mit dem Kugelstossen an. Unser Trainier, Dani, versuchte alle zu betreuen, was ihm auch gelang. Nach sechs Sprüngen sowie vier Stössen, stand unser Ergebnis fest. Jonas konnte im Weitsprung eine PB (Persönliche Bestleistung) von 4.85 Metern egalisieren. Emma stiess die 4kg schwere Kugel 9.84 Meter weit. Ich konnte meine SB (Saisonbestleistung) um 3 Zentimeter von 4.83 m auf 4.86 m verbessern.

Während Emma und Dani ihre Beine in einem Bach nähe der Anlage abkühlten, erholten uns Jonas und ich vom Weitsprung. Für uns ging es um 16:30 Uhr weiter mit dem Hochsprung. Nach einigen Sprüngen stand auch hier das Resultat fest. Jonas übersprang 1.65 Meter und ich durfte mich mit 1.55 Metern über eine weitere SB freuen. Nach dem Wettkampf machten wir uns möglichst schnell auf den Heimweg, um nicht in den Stau zu geraten. Während wir nach Hause fuhren, durfte ich sogar den Schlussgang vom ESAF 2019 am Handy von Emma schauen. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt ohne Stau waren alle glücklich und zufrieden zu Hause.

André Briker


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