Velotour in den Europapark zum 4ten

Es brauchte schon etwas Mut, um sich für die diesjährige Austragung der Velotour anzumelden. Denn im Gegensatz zur Route via Basel in den vergangenen Jahren führte die Strecke 2021 via Schwarzwald und wies dadurch deutlich mehr Höhenmeter auf. Zudem war die erste Etappe mit 125km ganz schön happig, worauf es dafür an Tag zwei mit 85km etwas weniger streng war als entlang des Rheins. Vor allem aber war Tag zwei landschaftlich schöner, denn die Strecke führte uns via Schluchsee – Feldbergsee nach Freiburg im Breisgau, worauf noch ein kurzer Abstecher in den Kaiserstuhl geplant war.

Aufgrund der langen Strecke starteten wir bereits in der Dämmerung in Stans und fuhren unter der Leitung von Nino, Thomi, Daniel Diggelmann und Dani zunächst in vier Gruppen bis Emmen. Nach dem ersten Halt auf der Raststätte St. Kathrinen ging es nordwärts via Reusstal nach Bremgarten – meist in gemütlichem Tempo auf Nebenstrassen. Die Bestellungen fürs Mittagessen wurden aufgenommen und Ueli Jurt – unser Büsslifahrer – eilte uns die nächsten Kilometer voraus, um uns in Siggental Station anzukündigen. Gestärkt ging es um 14 Uhr weiter via Klingnauer Stausee über die Grenze, wo nach kurzem wegen gesperrter Strasse ein 150HM -Umweg zu absolvieren war. Dank der Reko eine Woche davor durch Dani war man aber darauf vorbereitet und mit der Nachmittagssonne war es der wärmste Abschnitt der ganzen Tour. Nach einer kurzen Abfahrt ging es in Folge weiter auf dem Veloweg via das verlassene Schwarzaatal bis zum Schluchsee. Hier hatte Nino die Jugi organisiert sowie im Anschluss im Nachbardorf das Nachtessen.

Es waren alle inkl. Leiter ziemlich müde am ersten Abend – so klappte es mit der Nachtruhe hervorragend. Am nächsten Morgen überraschte uns dann die Kälte und bald mussten wir feststellen, dass Handschuhe und Kappe definitiv die richtige Entscheidung waren. Für den Schlussaufstieg zum Feldbergsee wählten die U12 das Büssli, während es für die anderen 19 landschaftlich reizvoll bis auf 1200m hinauf ging. Es folgte eine 20minütige Abfahrt und der Mittagshalt beim Stadion in Freiburg. Hier hatte man im Restaurant mit den vielen Bestellungen etwas Mühe – daher verspätete sich unsere Abfahrt im Anschluss etwas.

Nun folgten wir gemütlich der Dreisam und mit Ausnahme eines stotzigen 50HM – Aufstiegs am Rand des Kaiserstuhls war die Strecke komplett flach. Rust erreichten wir knapp vor fünf Uhr – für die meisten war nun aber erst Testen angesagt – schliesslich war der durch Carole Bodenmüller durchgeführte Schnelltest am Freitagabend bereits 48h alt und berechtigte nicht mehr für Übernachtung und Parkbesuch. Nach weiteren 30 Minuten trafen wir schliesslich im Motel Moxy ein, wo man bei unserem Check -In etwas überfordert war. Das Nachtessen gab’s im feinen Grillrestaurant gleich daneben und nach einem ausgeglichenen Töggelimatch gingen auch Nino, Loris, Thomi und Dani um halb 11 ins Bett.

Für den Parkbesuch am Tag drei hatte wiederum Nino alles bestens organisiert. Wir machten den Park in verschiedenen Gruppen unsicher und genossen die gemeinsame Zeit miteinander. Stolz über die absolvierte Anfahrt hat man es halt schon mehr verdient, auf den Bahnen zu fahren….

Zurück nach Stans gelangten wir wie in den vergangenen Jahren bequem mit dem Car mit Veloanhänger. So gingen drei tolle Tage bereits wieder zu Ende – Fortsetzung folgt nächstes Jahr bestimmt…

Daniel Blättler


Sponsoren